Referenzen für Urbane Digitale Zwillinge
Wie Städte, Kommunen und Infrastrukturbetreiber die Lösungen von Virtual City Systems in der Praxis einsetzen
Digitale Zwillinge in der Praxis: Wie unsere Kunden urbane Informationen im digitalen Raum sichtbar und nutzbar machen
Die Referenzprojekte von Virtual City Systems zeigen, wie Städte, Kommunen und Infrastrukturbetreiber Urbane Digitale Zwillinge in der Praxis einsetzen.
Im Mittelpunkt stehen die Menschen, die mit den Digitalen Zwillingen arbeiten: Stadtplaner:innen, Geodatenexpert:innen, IT-Teams und Projektverantwortliche in Verwaltungen und Unternehmen. Sie nutzen digitale Werkzeuge, um Planungsprozesse verständlicher zu machen und Entscheidungen transparent zu kommunizieren. Immer mit dem Ziel, Daten und Prozesse so inklusiv wie möglich zu gestalten und mit den Digitalen Zwillingen Entscheidungen für eine zukunftsgerichtete Entwicklung zu ermöglichen.
Die folgenden Referenzen geben Einblick in unterschiedliche Projekte – von digitaler Stadtplanung über Klimaanwendungen bis zur Infrastrukturplanung – und zeigen, welchen Mehrwert Digitale Zwillinge für Verwaltung, Smart City Units und weiteren Organisationen schaffen.
Wiesbadens Weg zum Digitalen Zwilling
Die Landeshauptstadt Wiesbaden entwickelt ihren Urbanen Digitalen Zwilling als modulare Smart‑City‑Plattform weiter. Auf Basis der VC Suite werden 3D‑Stadtmodelle, Geodaten und Fachanwendungen zusammengeführt. Der Digitale Zwilling unterstützt unter anderem die kommunale Wärmeplanung und städtische Maßnahmen für Bürger:innen.
Referenz Wiesbaden: Urbaner Digitaler Zwilling als Smart-City-Plattform
Helsinki: Der lebendige, stets aktualisierte Urbane Digitale Zwilling
Die Stadt Helsinki automatisiert die Aktualisierung ihres 3D-Stadtmodells. Änderungen in der 2D-Gebäudedatenbank werden jede Nacht erkannt und automatisch in die 3D-City-Database übertragen. So bleibt der Digitale Zwilling stets aktuell und steht Planern und Architekten ohne Verzögerung zur Verfügung.
Bremen: Pionierin des Urbanen Digitalen Zwillings
Die Freie Hansestadt Bremen nutzt den VC Planner als zentrales Werkzeug für die digitale Stadtplanung. Planungsvarianten können direkt im 3D-Stadtmodell visualisiert und analysiert werden. Der Digitale Zwilling hilft dabei, komplexe Projekte verständlich darzustellen und fundierte Entscheidungen zu treffen.
Rostock: Smarte Perspektiven für selbstbestimmte Digitalisierung
Hanse- und Universitätsstadt Rostock modernisiert ihre Geodateninfrastruktur mit der VC Suite und schafft eine offene und modulare Plattform für Verwaltung, Klimastrategie und Öffentlichkeit. Ein Beispiel ist die VC Solar App. Mit ihr können Solarpotenziale und CO₂-Einsparungen analysiert werden.
Referenz Rostock: Geodatenplattform für digitale Stadtentwicklung
MITNETZ STROM: 3D als neues Niveau in der modernen Netzplanung
MITNETZ STROM nutzt einen Digitalen Zwilling für die Planung und Analyse seiner Energieinfrastruktur. Die Plattform integriert Geodaten, BIM-Modelle und Netzplanungsdaten und ermöglicht die Modellierung von Stromtrassen und Umspannwerken im gesamten Netzgebiet.
Referenz MITNETZ STROM: Digitaler Zwilling für Energie- und Netzplanung
Häufige Fragen zum Urbanen Digitalen Zwilling
Virtual City Systems entwickelt Lösungen für Urbane Digitale Zwillinge, 3D-Stadtmodelle sowie weitere digitale Geodatenanwendungen.
Unsere Lösungen werden in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt – von der digitalen Stadtplanung über Klima‑ und Energieanwendungen bis hin zur Analyse und Visualisierung von Infrastrukturprojekten.
Durch offene Standards und modulare Komponenten können unsere Lösungen flexibel mit Fachsystemen kombiniert und für verschiedene Anwendungsfälle erweitert werden.
Die Grundlage vieler Urbaner Digitaler Zwillinge ist ein semantisches 3D-Stadtmodell, häufig auf Basis von CityGML oder CityJSON. Solche Modelle können beispielsweise aus Luftbildern, Laserscandaten oder bestehenden Geodaten erzeugt werden.
Werkzeuge wie BuildingReconstruction (BRec) unterstützen die automatisierte Erzeugung von Gebäudemodellen in LoD1 und LoD2. Die resultierenden Daten werden anschließend in VC Database oder andere Plattformkomponenten integriert und bilden eine belastbare Basis für Visualisierung, Planung und thematische Analysen.
Ein Urbaner Digitaler Zwilling dient als gemeinsame Darstellungs- und Analyseebene für unterschiedliche kommunale und fachliche Daten. Dazu gehören 3D‑Gebäudemodelle, Infrastrukturinformationen, Umwelt‑ und Sensordaten sowie offene Datenquellen.
In Anwendungen wie VC Map können diese Informationen als Themenkarten oder Layer im räumlichen Kontext visualisiert werden.
Für Anwendungen im Urbanen Digitalen Zwilling müssen Geodaten aus unterschiedlichen Quellen zunächst technisch aufbereitet und in ein konsistentes Datenmodell überführt werden. Dazu zählen 3D-Stadtmodelle im CityGML-Format, GIS-Daten, Punktwolken oder externe Datendienste.
Werkzeuge wie der VC Publisher übernehmen die Konvertierung, Strukturierung und Bereitstellung dieser Daten für verschiedene Anwendungen – etwa für thematische Analysen in VC Map oder anderen Modulen der VCS‑Plattform.
Digitale Zwillinge ermöglichen es, Planungsentwürfe direkt im räumlichen Kontext zu betrachten. Gebäudeentwürfe oder Infrastrukturprojekte können in das bestehende 3D‑Stadtmodell integriert und mit der vorhandenen Bebauung verglichen werden.
Werkzeuge wie der VC Planner oder VC Panorama unterstützen den Import von Entwürfen und die Analyse von Auswirkungen auf Stadtbild oder Verschattung. So lassen sich Planungsprozesse transparenter gestalten und Abstimmungen fundierter treffen.
3D-Stadtmodelle ermöglichen die Kombination räumlicher Daten mit Klima‑ und Energiedaten. Städte nutzen diese Modelle beispielsweise für Klimasimulationen oder Verschattungsanalysen.
Mit Anwendungen wie VC Solar lassen sich Solarpotenziale von Dach- und Fassadenflächen direkt im 3D-Modell berechnen. Dabei werden Faktoren wie Gebäudestrukturen, Verschattung durch Nachbargebäude oder Vegetation berücksichtigt.
Digitale Zwillinge ermöglichen eine anschauliche Darstellung von Planungs‑ und Infrastrukturprojekten im räumlichen Kontext. Bauvorhaben, Entwicklungsprojekte oder Klimaanalysen können im 3D‑Modell visualisiert und unterschiedlichen Zielgruppen zugänglich gemacht werden.
Webbasierte Anwendungen wie VC Map oder VC Story unterstützen die strukturierte Aufbereitung von Inhalten und erleichtern die Kommunikation zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit.