BuildingReconstructionNeues Release
BuildingReconstruction | Neues Release 2026 ab jetzt verfügbar
Die aktuelle Version von BuildingReconstruction (BRec) ist ab sofort verfügbar und bringt zusätzliche Editierwerkzeuge, Automatisierungsfunktionen und Qualitätsverbesserungen.
Die Neuerungen des Release im Überblick
- Snapping für präzises rechtwinkliges Editieren
- Vertex-Ausrichtung für mehrere Pultdachzellen
- Befehl „Zelle begradigen“ zum Vereinfachen von Zellflächen
- Zelle an angrenzende Kante einpassen für nahtlose Dachflächenübergänge
- Vertex-Höhenberechnung für alle Dachtypen
- Automatische Koordinatentransformation von Gauß-Krüger nach EPSG:25832 (Fortführungswerkzeug)
- CityGML-Wireframe-Darstellung (Maintenance-Modus)
Das neue orthogonale Snapping stellt sicher, dass verschobene Eckpunkte und Dekompositionslinien ausschließlich rechtwinklig ausgerichtet werden.
Im aktiven Zustand rasten Eckpunkte und Dekompositionslinien senkrecht zu angrenzenden Kanten ein. Um widersprüchliche Zwangsbedingungen zu vermeiden, kommen orthogonales und paralleles Snapping nie gleichzeitig zur Anwendung – die Software wählt die jeweils passendere Referenz.
Ist bereits eine Dekompositionslinie ausgewählt, erzeugt der Zell-Editor neue Linien automatisch senkrecht zu dieser. Das erleichtert die Bearbeitung und verbessert die geometrische Genauigkeit.
Ein Task-Widget unterstützt die automatische Anpassung gemeinsamer Eckpunkte von drei oder mehr benachbarten Zellen des Typs „generisches Pultdach“.
Die Software berechnet die optimale 2D-Position des gemeinsamen Eckpunkts, sodass die angrenzenden Dachebenen an diesem Punkt auf derselben Höhe zusammentreffen.
Dadurch lassen sich Lücken und Inkonsistenzen zwischen benachbarten Pultdachzellen zuverlässig vermeiden. Alle Änderungen sind in das Standard-Undo/Redo-System integriert und können jederzeit rückgängig gemacht werden.
Der Befehl „Zelle begradigen“ reduziert eine Zellfläche mit mehr als vier Vertices auf vier Eckpunkte. Nicht ausschlaggebende Zwischenvertices werden entweder entfernt oder auf die nächstgelegene Kante verschoben. Angrenzende Flächen bleiben dabei unverändert.
Die Funktion steht nur für Zellen mit mehr als vier Vertices zur Verfügung; sämtliche Zellparameter bleiben während des gesamten Vorgangs erhalten.
Teilen zwei Zellen eine gemeinsame Kante, passt ein Klick auf diese Kante die First- und Traufhöhen der ausgewählten Zelle an die Dachebene der Nachbarzelle an. Das Werkzeug unterstützt sowohl Pultdächer als auch generische Pultdächer. Dazu tastet die Software an den beiden Endpunkten der gemeinsamen Kante die Dachebene der Nachbarzelle ab und übernimmt die ermittelten Höhen für die ausgewählte Zelle. Ein einzelner Klick ersetzt damit mehrere manuelle Eingaben.
Die Höhenanzeige in der Statusleiste, bislang auf generische Pultdächer beschränkt, steht nun für alle unterstützten Dachformen zur Verfügung. Ein Snap-Point-Mechanismus ermöglicht eine präzisere Höhenabtastung, sodass die Höhen von Eckpunkten unabhängig vom bearbeiteten Dachtyp schnell überprüft werden können.
Im Fortführungswerkzeug erkennt die Software anhand einer großen räumlichen Abweichung zwischen dem Shapefile-Grundriss und dem SAVX-Grundriss beziehungsweise der Solid-Bounding-Box, wenn Grundrissdaten in einem veralteten Gauß-Krüger-Koordinatensystem vorliegen. In diesem Fall erfolgt die Transformation nach EPSG:25832 (ETRS89 / UTM Zone 32N) automatisch und ohne Benutzereingriff.
Dadurch entfallen manuelle Reprojektionsschritte. Gleichzeitig wird eine konsistente Koordinatenreferenz sichergestellt, auch wenn Daten aus unterschiedlichen Quellen oder Erfassungszeiträumen zusammengeführt werden.
Ein Wireframe-Overlay im Fortführungswerkzeug stellt die CityGML-Quellgeometrie direkt in der 3D-Ansicht dar. Dadurch erhalten Sie einen klaren strukturellen Überblick über die ursprünglichen Gebäudemodelle und können einfach prüfen, ob die rekonstruierten 3D-Gebäudemodelle mit den Quelldaten übereinstimmen.
- CityGML-Import erweitert – xAL-Adressdaten und externe Referenzen werden nun aus CityGML-Dateien ausgelesen und am Gebäude gespeichert. Dadurch bleiben zusätzliche Metadaten aus den Quelldaten erhalten. Die Datumsanalyse unterstützt mehrere Formate für eine höhere Kompatibilität, und Parse-Fehler werden ordnungsgemäß behandelt.
- CityDoctor auf Version 3.18.3 aktualisiert – Die Solid-Validierung erfolgt nun mit der aktuellen CityDoctor-Version. Zudem wird das Werkzeug vor der Ausführung in das AppData-Verzeichnis des Benutzers kopiert, um Schreibfehler in geschützten Programmverzeichnissen zu vermeiden.
- 19 Bugfixes in der gesamten Anwendung behoben – Die Korrekturen umfassen unter anderem Abstürze durch sehr nahe beieinanderliegende Punkte und fehlerhafte Segmentnummern bei der Extrusion. Darüber hinaus wurden die Toleranzbehandlung bei Punkt-in-Polygon-Tests verbessert, die Solid-Erzeugung robuster gestaltet und die Berechnung der Gebäude-zu-DSM-Distanz im parallelen Modus korrigiert.